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www.wirbelwind-renchen.de/ghana

Wie alles begann…

Vor ca. 12 Jahren kam Cecilia nach Renchen, eine junge Frau aus Afrika. Sie suchte Arbeit und stellte sich dabei auch bei uns vor. Wir blieben in Kontakt und sie bat mich hin und wieder um Hilfe bei verschiedenen Dingen. Inzwischen hat sie eine eigene Wohnung, Arbeit und eine Duldung in Deutschland und durfte somit Reisen unternehmen. Ihr sehnlichster Wunsch war - in die Nähe ihrer Heimat zu reisen, das Ziel- Ghana wo sie auch Bekannte hat.

Als Dank wollte sie mich dazu einladen, was ich gerne annahm.

Ich wollte nicht als Tourist dort hin, sondern etwas tun. Deshalb kam mir die Idee zu einer Spendenaktion unter Freunden und Verwandten. Sowie die Veranstaltung eines Konzertes mit meinem Kinderchor "Wirbelwind" und dem Jazzchor aus Oberkirch mit Peter Erdrich. Ein kleines Konzert in unserem Josefsaal in Renchen  war sehr gut besucht, und die Spendenfreudigkeit überdurchschnittlich.

Letztlich reiste ich im August 2003 mit 2500 Euro im Beutel, ohne genaue Vorstellung was, ich eigentlich damit vorhabe.

Vorort entschied ich mich dann für das Kinderheim “children`s home country side“ welches mir vorher schon durch ein Prospekt bekannt war. Als ich das Kinderheim sah,  war mir sofort klar -  das ist der richtige Platz. Ich  verlor Herz, Seele und wohl auch ein klein wenig meinen Verstand. Denn ich entschied mich ein Haus zu bauen und das Kinderheim auch weiterhin  zu unterstützen. Die Heimleitung ( Mama Emma ) machte auf mich einen sehr offenen und ehrlichen Eindruck, aber auch mit 130 Kindern überfordert. Die Gebäude bieten nicht genügend platz für alle. Land besitzt das Heim genügend und es sorgt fast selbst für ihre Ernährung durch ihre landwirtschaftlichen Produkte. Ebenso halten sie Hühner, Hasen und Ziegen.

Nun ging es ran. Die Kinder machten den Bauplatz ( eine Ananasplantage ) frei. Ich zeichnete grob auf, wie ich mir das Haus vorstelle, ging zu einem Architekten, der dann einen ordentlichen Plan daraus machte. Nach drei Tagen war die Baugenehmigung durch. Herr Danso, einer unserer Gastgeber, kümmerte sich um die Beschaffung von Sand, Steinen, Zement und nötigen Lastwagen und den Arbeitern. Ich erklärte, bis ich abreise, muss Geld “verarbeitet“ sein, damit ich Fotos machen kann. Und dies funktionierte auch erstaunlich gut; ich konnte jeden Tag die Fortschritte bewundern. Ich informierte mich über Fenster, Türen, Dachkonstruktionen, Wasseranschlüsse. Es wurde mir auch klar bis das Haus fertig ist, werde ich regelmäßig hinreisen, das Geld persönlich hinbringen und den nächsten Bauabschnitt anleiten müssen.

Im Februar 2004 fand die zweite Reise statt, ich wurde unterstütz und begleitet von Adelheid Obert - Knörzer und Monika Ganther. Für Februar 2005 wird die nächste Reise geplant, wenn die Spendeaktivität Weiterhin so freudig bleibt können wir hoffentlich noch im Frühjahr 2005 das Haus eröffnen und es an die Kinder und Erzieherinnen übergeben

Wie bedanken uns für die Unterstützung,

Corinna Höfinghoff mit Kinder- und Jugendchor "Wirbelwind"
            Adelheid Obert - Knörzer
                        Monika Ganther

Ich freue mich bei Fragen, Anregungen oder Ideen über jede E - Mail oder auch Eintrag im Wirbelwind - Gästebuch!

   Projekt Ghana
 

Seid 2003 wird das Kinderheim in Bawjiase/Ghana vom kath. Kinder- und Jugendchor „Wirbelwind“ in Renchen unterstützt.
Die Leiterin Corinna Höfinghoff fliegt jährlich vor Ort, um das Projekt anzuleiten und die Gelder direkt einzusetzen, begleitet wird sie von Monika Ganter und Adelheid Knörzer-Obert.
Sowie verschiedene Jugendliche die inzwischen Praktikumszeiten im Kinderheim verbrachten.

Dadurch wird ca. 130 Kindern eine bessere Lebensmöglichkeit geboten.
Zu dem Heim gehören eine Schule, ein Kindergarten und eine Farm.
Durch die Spendengelder wurde ein neues Wohn-Schlafhaus für die Kinder gebaut das im Jahr 2005 eröffnet wurde,
ihm folgte 2007 ein Waschhaus , sowie die komplette Renovation der Baby- und Krankenstation.
Medikamente und Nahrungsmittel werden regelmäßig angeschafft und die Schule mit Schulbüchern und Schreibutensilien versorgt. V
on der Schule profitieren auch Kinder aus den umliegenden Dörfern.

Ziele sind ein neues Kochhaus, bisher wird über offenen Feuerstellen in einer Holzhütte gekocht , Holz ist jedoch sehr kostbar und der entstehende Qualm sehr gesundheitsschädlich für die dort arbeitenden Frauen !

Weitere Probleme sind die gesicherte Versorgung mit Wasser und Strom
.http://www.wirbelwind-renchen.de/Logos/Schulkinder.JPG

Die nächste Reise ist geplant im Februar 2008. 

                      Medaase  heißt Danke !